FAQs

Sie haben ein Problem mit einem Melder?Schauen Sie in unseren FAQ nach Lösungen.

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Rauchmelder

Kann ich auch Rauchmelder mit einer Produktlebenszeit von 10 Jahren bekommen?

"Rauchmelder für 10 Jahre" sind derzeit erhältlich. Sie sind mit Batterien oder Zellen ausgestattet, die lange halten und in diesem 10-Jahreszeitraum nicht erneuert werden müssen.

Ungeachtet der vom Batteriehersteller empfohlenen Produktlebenszeit müssen die Batterien (oder die Rauchmelder) erneuert werden, wenn der Piepton hörbar ist, der aktiviert wird, wenn die Batterieleistung sich dem Ende nähert. Viele Faktoren wie z.B. Temperatur, Einbauort und Pflege sowie Reinigung und Wartung des Rauchmelders wirken sich auf die allgemeine Lebensdauer der Batterie (oder des Rauchmelders) aus.

Lithium-Batterien mit langer Lebensdauer.
Es sind auch 9V-Lithium-Batterien mit einer langen Lebensdauer verfügbar, die 10 Jahre lang in Standard-Rauchmeldern funktionieren sollen. Diese Batterien können in den meisten Rauchmeldern auf Batterie- und Netzspannungsbasis verwendet werden.

Ich kann die Bedienungsanleitung nicht mehr finden. Wo bekomme ich eine neue Bedienungsanleitung?

Gerne senden wir Ihnen eine neue Bedienungsanleitung oder gleichwertige Informationen zu.
Wenn Sie eine neue Bedienungsanleitung anfordern, geben Sie bitte unbedingt die Modellnummer an. Schicken Sie eine E-Mail an Endkunden Support,  oder rufen Sie diese Nummer an 0800 3305103.

Warum löst der Rauchmelder keinen Alarm aus, wenn ich die Prüftaste betätige?

Versuchen Sie das Folgende, bevor Sie den Rauchmelder für defekt befinden:
Überprüfen Sie, ob Sie nicht aus Versehen die Stummschalttaste (falls beim betroffenen Gerät vorhanden) betätigt haben.

Ein unabsichtliches Betätigen der Stummschalttaste schaltet die Testfunktion für einen bestimmten Zeitraum aus. Eine Stummschaltung ist aktiv, wenn die rote Lampe schnell blinkt und der Alarm 15 Minuten lang, ca. ein Mal pro Minute piept. Die Testfunktion normalisiert sich, wenn der Rauchmelder nicht länger stumm geschaltet ist.

Prüftaste lange betätigen.
Halten Sie die Prüftaste 10 Sekunden lang gedrückt (20 Sekunden bei fotoelektrischen Meldern).

Stromzufuhr überprüfen.
Überprüfen Sie, ob die Batterie korrekt installiert ist und fest im Batteriefach sitzt - auch wenn der Alarm kurz auslöste, als die Batterie mit den Anschlüssen verbunden wurde. Überprüfen Sie sorgfältig, dass die Batterie ordnungsgemäß im Batteriefach eingerastet ist. Ein loser Batteriesitz verhindert die einwandfreie Versorgung des Geräts mit Energie.

Warum “piepen” die Rauchmelder ab und zu?

Die gleichen Faktoren, die einen Falschalarm auslösen, können auch unregelmäßig Alarmsignale auslösen: Staub, Insekten und Schwankungen im Stromnetz. Weitere Informationen finden Sie in der Antwort zur vorigen Frage. Ein solches "Piepen" kann aber auch durch Folgendes verursacht werden:

Die Batterie ist fast leer.
Wenn die Batterie eines Rauchmelders fast leer ist, gibt der Rauchmelder einmal pro Minute einen Piepton ab, der anzeigt, dass die Batterie erneuert werden muss.

Andere Systeme oder Geräte.
Auch andere Sicherheitssysteme, Monitore, Kohlenmonoxidmelder und andere Geräte melden auf diese Art und Weise, dass die Batterieleistung unter einen bestimmten Wert gefallen ist.

Warum löst der Rauchmelder keinen Alarm aus, wenn ich die Prüftaste betätige?

Halten sie die Prüftaste länger gedrückt.
Versuchen sie die Prüftaste für bis zu 10 Sekunden gedrückt zu halten (20 Sekunden bei fotoelektrischen Modellen).

Überprüfen sie die Stromversorgung.
Stellen sie sicher, dass die Batterie ordentlich eingebracht wurde und eingerastet ist. Auch wenn der Melder kurz ertönt, wenn die Batterie die Kontakte berührt hat, stellen sie trotzdem sicher, dass die Batterie eingerastet ist. Wenn die Batterie lose ist, kann sie den Rauchmelder nicht richtig mit Strom versorgen.

Warum löst der Alarm aus, wenn ich eine Batterie einsetze oder den Strom einschalte?

Es ist normal, wenn der Rauchmelder kurz (5 - 10 Sekunden) Alarm auslöst, wenn er mit einer Stromquelle verbunden wird. Dauert der Alarm allerdings an (und es ist kein Rauch in der Luft), sollten Sie die folgenden Punkte überprüfen:

Batterieleistung / Energieleistung zu gering.
Batterien, die fast leer sind oder eine ungenügende Stromzufuhr können einen andauernden schwachen Alarm auslösen. Bei DC-Modellen erneuern Sie in diesem Falle die Batterie. Bei AC- oder AC/DC-Modellen unterbrechen Sie die Stromzufuhr vom Verteilerkasten, bis die Netzspannung wieder ordnungsgemäß vorliegt. Vergessen Sie nicht, die Stromzufuhr zum Rauchmelder wieder herzustellen - ohne Strom kann der Rauchmelder Sie im Gefahrenfall nicht warnen!

Warnsystem ist inkompatibel.
Wenn Sie ein nicht kompatibles Alarm- oder Hilfssystem in ein Netzwerk von AC- oder AC/DC-Rauchmeldern integrieren, kann dies zum Auslösen des Alarms führen.

Warum höre ich einen kurzen Piepton, wenn ich gerade eine neue Batterie eingesetzt habe?

In diesem Falle können die folgenden Ursachen vorliegen:

Verfügt der Rauchmelder über eine Stummschalttaste?
Wenn ja, kann es sein, dass diese Taste aus Versehen betätigt wurde, was dazu führt, dass der Alarm die nächsten 15 Minuten lang jede Minute ein Mal einen Piepton von sich gibt.

Sind Sie sicher, dass es der Rauchmelder ist, der den Piepton abgibt?
Auch andere Systeme/Geräte geben einen Piepton als Warnsignal aus.

"Neue" Batterien sind nicht immer wirklich neu.
Gelagerte Batterien verlieren - besonders in kalter Umgebung wie Kellerräumen usw. - die Spannung schneller. Überprüfen Sie daher beim Kauf neuer Batterien stets das Haltbarkeitsdatum.

Welche Ersatzbatterien darf ich verwenden?

Lesen Sie dazu bitte das Etikett auf der Rückseite des Rauchmelders.
Aufladbare Batterien (Akkus) dürfen nicht verwendet werden.

Warum darf ich keine wiederaufladbaren Batterien (Akkus) verwenden?

Lesen Sie dazu bitte die Bedienungsanleitung auf der Rückseite des Rauchmelders. Wiederaufladbare Batterien dürfen nicht verwendet werden, weil sie nicht immer eine gleichmäßige Spannung bereitstellen.

CO-Melder

Was ist Kohlenmonoxid?

Kohlenmonoxid (CO) ist ein unsichtbares und geruchloses Gas.

Kohlenmonoxid ist ein häufig vorkommendes Nebenprodukt beim unvollständigen Verbrennungsprozess, das immer auftritt, wenn fossile Brennstoffe wie Holz, Holzkohle, Benzin, Kerosin, Erdgas oder Erdöl verbrannt werden.

Wo kommt das Kohlenmonoxid her?

Kohlenmonoxid ist ein natürliches Nebenprodukt der unvollständigen Verbrennung.

Kohlenmonoxid kann in Gas oder Öl verbrauchenden Geräten wie Öfen, Wäschetrocknern, Küchenherden, Wasserkochern oder Warmhaltegeräten entstehen. Wenn Systeme und Raumventilation ordnungsgemäß funktionieren und ausreichend Frischluft zuströmen kann, damit der Brennstoff vollständig verbrannt werden kann, sind die geringen Mengen CO, die in diesem Fall entstehen, unschädlich.

Die folgenden Umstände führen jedoch zu einem schnellen Anstieg des CO-Gehalts in der Atemluft:

Ein defektes Gerät (z.B. wenn der Wärmetauscher des Küchenherds defekt ist).
Belüftungsöffnungen, Heißluftabfuhrkanäle oder der Schornstein sind verstopft (durch Schmutz oder auch Schnee).
Kamin/Kaminofen oder Holzkohlegrill werden nicht ausreichend belüftet.
Der Motor eines in der Garage befindlichen Fahrzeugs läuft, und CO gelangt aus der Garage ins Haus.
Verschiedene Geräte werden gleichzeitig betrieben; die zugeführte Frischluft reicht nicht für alle Geräte aus. Dies führt zur unvollständigen Verbrennung und dem vermehrten Entstehen von Kohlenmonoxid - selbst wenn alle Geräte einwandfrei in Ordnung sind.

Warum ist Kohlenmonoxid so gefährlich?

Kohlenmonoxid entzieht dem Blut Sauerstoff.
Beim Einatmen von Kohlenmonoxid verbindet sich dieses mit dem Hämoglobin in Ihrem Blut und verdrängt so den Sauerstoff. Dadurch entsteht im Blut ein toxisches Element, das Carboxyhämoglobin (Hb CO). Wird der Mensch längere Zeit Kohlenmonoxid ausgesetzt, so wird er krank. Menschen, die längere Zeit oder größeren Mengen Kohlenmonoxid ausgesetzt sind, können Hirnschäden erleiden oder sterben.

Nach Informationen des Journal of the American Medical Association (JAMA) sterben jährlich weltweit 1.500 Menschen an CO-Vergiftung; weitere 10.000 Menschen erkranken daran schwer. Weil man Kohlenmonoxid weder sehen noch riechen oder schmecken kann, erkrankt man an den Folgen, noch bevor man überhaupt weiß, dass ein übergroßer Kohlenmonoxidanteil in der Atemluft enthalten ist.

Wie sehen die Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung aus?

Die Symptome unterscheiden sich je Grad, dem man ihm ausgesetzt ist.

Geringer Grad:
Leichte Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Erbrechen, Müdigkeit, grippeartige Symptome.

Mittlerer Grad:
Klopfende Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Verwirrung, beschleunigter Puls.

Schwerer Grad:
Zucken, Bewusstlosigkeit, Herz- und Lungenstillstand. Eine schwere Exposition mit Kohlenmonoxid kann zu Hirnschäden führen oder tödlich enden.

Ist Kohlenmonoxid leichter als Luft?

Kohlenmonoxid wiegt ungefähr genau so viel wie Luft.
Kohlenmonoxid ist ungefähr gleich schwer wie Luft; das unsichtbare Gas verteilt sich damit gleichmäßig in Raum und Haus. Bei der Installation eines Kohlenmonoxidmelders wählen Sie einen Einbauort aus, an dem der Melder sauber bleibt und für Kinder und Haustiere unerreichbar ist. Lesen Sie die Bedienungsanleitung bezüglich weiterer Installationsanforderungen.

Wie viel CO ist für mich oder meine Familie schädlich?

Das ist von Person zu Person unterschiedlich.
Angesichts der Tatsache, dass es sich bei CO um ein toxisches Gas handelt, reagieren die Menschen unterschiedlich. Alter, Körpergewicht, gesundheitlicher Zustand, das alles sind Faktoren, die sich darauf auswirken, wie ein Mensch reagiert, der CO ausgesetzt ist. Fragen Sie Ihren Hausarzt nach Einzelheiten zu diesem Thema.

Prinzipiell ist Kohlenmonoxid ist für jeden Menschen gefährlich. Ungeborenes Leben, Säuglinge, Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Herz- oder Lungenproblemen sind jedoch anfälliger für eine CO-Vergiftung.

Was bedeutet “Move to Fresh Air” (an die frische Luft)?

Sorgen Sie dafür, dass sich alle Bewohner an die frische Luft begeben.

Die Kennzeichnung "Move to Fresh Air", die auf der Vorderseite der neueren CO-Melder aufgedruckt ist, erinnert Sie daran, dass alle Bewohner des Hauses sich an die frische Luft begeben müssen, wenn der Alarm ausgelöst wurde. Stecker des Melders nicht aus der Steckdose ziehen und CO-Melder nicht selber umsetzen.

Was muss ich tun, wenn ein CO-Alarm ausgelöst wird?

Lesen Sie dazu bitte das Etikett, das dem CO-Melder beiliegt.
Stellen Sie den Alarm aus. Verständigen Sie die Notfalldienste, Feuerwehr oder Polizei. Sorgen Sie dafür, dass alle betroffenen Personen unmittelbar Frischluft atmen können (verlassen Sie das Gebäude oder stellen Sie sich in eine offene Tür/an ein geöffnetes Fenster). Überprüfen Sie, ob auch alle betroffenen Personen anwesend sind. Betreten Sie das Gebäude nicht wieder bzw. verlassen Sie offene Tür/geöffnetes Fenster nicht, bevor die Notdienste eingetroffen sind, bevor das Haus/die Wohnung vollständig durchgelüftet sind und der CO-Melder nicht mehr auslöst.

Warum konnten die Notdienste nach dem Alarm kein CO finden?

Wenn der CO-Alarm ausgelöst wurde, war CO in der Luft.
Es gibt mehrere Gründe, warum im Rahmen einer Untersuchung kein CO (mehr) festgestellt wird:

Das Kohlenmonoxid wurde von Frischluft verdrängt.
Wenn Türen und Fenster geöffnet wurden, bevor die Hilfsdienste eintrafen, ist es natürlich möglich, dass die Luft nicht mehr die gleiche CO-Konzentration aufweist, wie beim Auslösen des Alarms. Sorgen Sie immer zuerst für Ihre eigene Sicherheit. Die Hilfsdienste können später versuchen, die zum Vorfall führenden Umstände zu simulieren.

Der Alarm wurde durch ein Ein-Aus-Problem verursacht.
CO-Melder messen die Konzentration über einen bestimmten Zeitraum; darum ist es oft nicht einfach, die exakten Umstände im Rahmen einer Untersuchung nachzuvollziehen.

Spürt ein CO-Melder auch anderes austretendes Gas auf?

Nein; dieser Meldertyp ist ein CO-Melder, der nur Kohlenmonoxid feststellen kann. Für das Aufspüren von Gasen wird ein Gasmelder benötigt.

Wo sollte ich den CO-Melder bei mir zu Hause installieren?

Installieren Sie mindestens einen CO-Melder in der Nähe oder besser in jedem Schlafzimmer.

Eine bessere Schutzwirkung erzielen Sie, wenn Sie einen weiteren CO-Melder in der Nähe von - jedoch nicht unmittelbar an - Öfen oder Wärmequellen installieren, die Wärme durch Verbrennung erzeugen. Es wird empfohlen, CO-Melder im Abstand von 1-3 m von solchen Geräten zu installieren, damit Falschalarme vermieden werden; wenn das Einhalten des empfohlenen Abstands aber aus baulichen Gründen nicht möglich ist, versuchen Sie, den Abstand so groß wie baubedingt möglich zu halten.

Achten Sie auch darauf, CO-Melder nicht zu nah bei Feuchträumen wie Badezimmern oder Duschzellen zu installieren. Hier ist ein Abstand von 3,5 m empfehlenswert; wenn dieser Abstand aus baulichen Gründen nicht möglich ist, halten Sie ihn so groß wie eben möglich.

In einem zweigeschossigen Haus wird empfohlen, einen CO-Melder pro Stockwerk zu installieren. Zusätzlich wird die Installation eines CO-Melders oben, an der Kellertreppe (wenn vorhanden) empfohlen.

Wie installiere ich den CO-Melder am besten?

Installieren Sie den Melder in einer Höhe von ca. 1,8 m

Kohlenmonoxid ist ungefähr genau so schwer wie die Luft und verteilt sich darum gleichmäßig in Raum oder Haus. Wählen Sie einen Einbauort, wo der Melder sauber bleibt und für Kinder und Haustiere unerreichbar ist. Lesen Sie die Bedienungsanleitung bezüglich der weiteren Installationsanforderungen.